Impulse mit Bahnbildern

Staunen

 
1904

Das ist das Werk des Herrn, und es ist wunderbar anzusehen.

Psalm 118,23

Welch ein Anblick! Im weiten Bogen fließt der Rhein zwischen den Bergen hindurch, eingerahmt von steilen Felshängen und blühenden Bäumen im Sonnenlicht. Das Großartige dieser Landschaft, aber auch die Vielfalt im Kleinen lassen mich staunen.

Dass es das alles gibt, dass sich alles so entwickeln konnte, kann einfach kein Zufall sein. Da muss einer sein, der gewollt hat, dass es uns Menschen und diese Erde voller Leben gibt. Wenn ich die unermessliche Vielfalt der Farben und Formen bei Gesteinen, Bäumen, Gräsern und Blumen sehe, denke ich: Wieviel Kreativität und Phantasie muss der besitzen, der das alles hat werden lassen? Dies ist für mich ein ganz starkes Zeichen dafür, dass Gott nicht nur existiert – dass er uns Menschen zugewandt ist. Er ist wohl viel größer als meine kleinen Vorstellungen, die ich von ihm habe. Überall ist er am Werk, um ständig neues Leben entstehen zu lassen. Somit kann er unmöglich irgendwo weit weg sein. Ich ahne: Gott ist vielmehr an jedem Ort gegenwärtig, und ich kann mit ihm reden – immer und überall.
Noch etwas fällt mir auf: Die Landschaft sähe ganz anders aus, wären da nicht die Siedlungen, die Burg – und auch die Bahnstrecke. Eine lebenswerte Welt entsteht also im Zusammenwirken von Gott und Mensch. Wir als Gottes Partner – so viel traut er jeder und jedem von uns zu. Von ihm kommt so viel Gutes, damit wir uns freuen und uns entfalten.

Marc-Oliver Lamm, Herzebrock-Clarholz

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Ob Sie an Gott glauben oder nicht...

... ändert nichts an SEINER Existenz. Aber vielleicht an IHRER!

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